urbani
Galerieabend · Aschaffenburg · 21. + 22. August
Coco · Malerei
Utschka · Skulpturen aus Ton und Porzellan
unzurechnend · Klang
Freitag hängen die Bilder, stehen die Skulpturen — und der Raum klingt nach den Ateliers, in denen beides entstanden ist.
Die Klänge kehren wieder, der Moment nicht.
Samstag wird daraus ein Elektronika-Liveset im Hof, open air.
Solo-Premiere.
Entstehung
Am Anfang war Zuhören. In zwei Ateliers, mit Mikrofonen im eigenen Ohr — der Kopf wird zum Stativ; die Aufnahme hält nicht den Klang fest, sondern das Hören selbst. Coco malt. Utschka formt Ton und Porzellan. Beides klingt: der Pinsel, die Masse, der Raum um sie herum.
Aus diesen Aufnahmen baut unzurechnend Instrumente. Nichts wird illustriert, nichts nacherzählt — der Klang ist kein Kommentar zu Malerei und Skulptur. Er kommt aus derselben Geste. Drei Arbeiten, ein Ursprung: Farbe, Form, Klang, aus denselben Räumen.
Konzept
Zwei Zustände desselben Abends. Freitag hängt die Malerei, stehen die Skulpturen — und der Raum klingt nach den Ateliers, in denen beides entstand. Eine Installation, die zuhört: Maschinen, die das Material der Räume weitertragen, ohne es festzuhalten. Samstag wird daraus ein Liveset im Hof. Live geschrieben, live gespielt, umgebaut, während es klingt. Fehler eingeschlossen — sie sind Methode, nicht Störung.
Kein Anfang, kein Ende. Nur Zustand. Und gespielt wird im vollen Wortsinn.
Kein Mitschnitt. Geblieben sind Bilder.

























Fotos: Jürgen Spachmann
Ein harmonisches, verbundenes Wochenende.
Mit Coco und Utschka eine Zusammenarbeit, die durch und durch wertschätzend war — in jede Richtung, auch für den Klang, der sonst im Hintergrund bleibt. Wir haben uns sehr gemocht, und dieser Vibe sprang über: auf die Besucher:innen, in den Raum, in den Abend.
Auch die Veranstalterin war begeistert. Wir ebenso.
Wir kommen bestimmt wieder.